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Der lange Weg zurück...

 

 

Was ist transkranielle Magnetstimulation (TMS)?

Bei der TMS handelt es sich um eine Technik, welche die Stimulationen ausgewählter Hirnareale durch den intakten Schädel ermöglicht. Die Stimulation erfolgt über kurze Magnetpulse, die einen Stromfluss in oberflächennahen Gehirnarealen induzieren. Auf diese Weise kann die Gehirnaktivität ohne chirurgischen Eingriff oder Einsatz von externen Elektroden ausgelöst oder moduliert werden. Somit handelt es sich um eine nicht invasive Behandlungsmethode, die nahezu schmerzfrei ist, da kein Strom durch die Haut fließen muss.

Je nach Stimulationsprotokoll wird die Aktivität von Neuronen für einen bestimmten Zeitraum gehemmt oder angeregt. Darüber hinaus ist die repetitive TMS, auch als rTMS bezeichnet, in der Lage, lang anhaltende Änderungen in der elektrokortikalen Funktion zu erzeugen. Durch die Nutzung bildgebender Verfahren, wie fMRT und PET, können hyperaktive (z.B. bei Tinnitus) oder gehemmte (z.B. bei Depression) Gehirnregionen identifiziert und anschließend mit rTMS moduliert werden.

 

 

Hilfestellung für Patienten

Suchen sie nach einem Arzt der auf die Behandlung Ihrer Krankheit spezialisiert ist. Besprechen Sie mit ihm die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und fragen Sie ihn sowohl nach Vorteilen als auch Nachteilen, fragen sie außerdem nach möglichen Spätfolgen die durch die jeweiligen Behandlungen auftreten könnten. Damit Sie die beste Behandlungsmethode für Ihre Krankheit finden, diskutieren sie auch mit Familie und Freunden über die Ihnen gegebenen medizinischen Therapiemöglichkeiten und nehmen Sie sich die Zeit Informationen zu sammeln. An Informationen gelangen Sie unter anderem durch Publikationen und Bücher zum Thema, Selbsthilfegruppen oder das Internet.

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